Brisbane und Gold Coast
14 06 2010Hallo und mal wieder Gruesse aus Australien!
Nachdem ich heile in Brisbane gelandet bin, habe ich mir einen Tag lang die nicht besonders schoene, aber auch nicht gerade haessliche Stadt angeguckt.
Danach gings erstmal Richtung Sueden nach Byron Bay, einem kleinen malerischen Dorf am oestlichsten Punkt des australischen Festlandes. Hier habe ich mich dann zum ersten Mal im Surfen versucht und feststellen muessen, dass einem ein bisschen Snowboard-Erfahrung nicht wirklich weiterhilft. Ein Berg hat halt im Gegensatz zu Wellen den praktische Vorteil immer genau da zu bleiben, wo er ist.
Zwischendurch war ich in der kleinen bunten Hippie Kumune Nimbin. Hier werden Drogengeschaefte derart offensichtlich betrieben und ohne, dass es irgendjemanden interessiert, dass es zum Ziel etlicher Hippies und Rucksackreisenden geworden ist.
Wieder weiter Richtung Norden liegt Surfers Paradise, eine unschoene Mischung aus Miami und Ballermann. Entlang der Kueste reihen sich direkt am Strand Hochhaeuser mit Hotels etc aneinander, sodass das Ganze seinen Namen eigentlich nicht verdient hat. Aber eine Nacht hier zu feiern, war eigentlich echt lustig.
Wieder zurueck in Brisbane habe ich mich nach einem Job umgesehen und war nach einem kurzen Interview und einer Art Einfuehrungstag bei einer Marketing Agentur eingestellt. Im Klartext hiess das aber, dass wir auf der Strasse fuer eine Hilfsorganisation Spenden sammeln mussten. Dafuer habe ich sogar einen 2-stuendigen Kurs bekommen, in dem wir die Grundlagen gelernt haben, die Leute dazu zu bringen zu spenden. Soweit war das alles noch ok. Allerdings wurden wir danach bezahlt, wie viele Kunden wir hatten, beziehungsweise wie viele Spenden wir einbrachten. Alles in allem war das Ganze derart unlukrativ, sodass ich nach meinem zweiten Tag einfach wieder gekuendigt habe.