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06
2010
Ueber Carmen, die ich in Neuseeland kennengelernt hatte und die ich zufaellig im Hostel in Byron Bay wiedergetroffen habe (sowas passiert hier staendig), habe ich Julian und Vincent kennengelernt, die mit einem Allrad Jeep Richtung Cairns fahren und mich freundlicherweise mitnehmen. Also sind wir dann zu viert von Brisbane Richtung Fraser Island aufgebrochen und haben auf dem Weg kurz die Glasshouse Mountains besichtigt, Marco und Philip in Gunalda besucht und in Tin Can Bay am Ufer Delphine gefuettert!
Fraser Island ist die groesste Insel der Welt, die komplett aus Sand besteht. Richtige Strassen gibt es hier quasi gar nicht, sodass man nur mit einem 4 Wheel Drive auf die Insel darf. Damit kann man dann den 75 Meilen langen Strand entlangduesen oder sich seinen Weg ueber eine der Sandpisten im Urwald bahnen. Insgesamt haben wir 4 Naechte auf Fraser gecampt und es war wirklich paradisisch schoen. Ewig lange Sandstraende ohne viele Touristen, dichter gruener Regenwald, kristallklare Seen mit weissem Sand, ein altes Schiffswrack, riesige Sandduenen und mehr oder weniger gefaehrliche Dingos.
Also tagsueber irgendeinen Trip ueber die Insel und abends im Meer baden und direkt in den Duenen zelten. Auf jeden Fall ein Highlight meiner ganzen Reise!
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06
2010
Hallo und mal wieder Gruesse aus Australien!
Nachdem ich heile in Brisbane gelandet bin, habe ich mir einen Tag lang die nicht besonders schoene, aber auch nicht gerade haessliche Stadt angeguckt.
Danach gings erstmal Richtung Sueden nach Byron Bay, einem kleinen malerischen Dorf am oestlichsten Punkt des australischen Festlandes. Hier habe ich mich dann zum ersten Mal im Surfen versucht und feststellen muessen, dass einem ein bisschen Snowboard-Erfahrung nicht wirklich weiterhilft. Ein Berg hat halt im Gegensatz zu Wellen den praktische Vorteil immer genau da zu bleiben, wo er ist.
Zwischendurch war ich in der kleinen bunten Hippie Kumune Nimbin. Hier werden Drogengeschaefte derart offensichtlich betrieben und ohne, dass es irgendjemanden interessiert, dass es zum Ziel etlicher Hippies und Rucksackreisenden geworden ist.
Wieder weiter Richtung Norden liegt Surfers Paradise, eine unschoene Mischung aus Miami und Ballermann. Entlang der Kueste reihen sich direkt am Strand Hochhaeuser mit Hotels etc aneinander, sodass das Ganze seinen Namen eigentlich nicht verdient hat. Aber eine Nacht hier zu feiern, war eigentlich echt lustig.
Wieder zurueck in Brisbane habe ich mich nach einem Job umgesehen und war nach einem kurzen Interview und einer Art Einfuehrungstag bei einer Marketing Agentur eingestellt. Im Klartext hiess das aber, dass wir auf der Strasse fuer eine Hilfsorganisation Spenden sammeln mussten. Dafuer habe ich sogar einen 2-stuendigen Kurs bekommen, in dem wir die Grundlagen gelernt haben, die Leute dazu zu bringen zu spenden. Soweit war das alles noch ok. Allerdings wurden wir danach bezahlt, wie viele Kunden wir hatten, beziehungsweise wie viele Spenden wir einbrachten. Alles in allem war das Ganze derart unlukrativ, sodass ich nach meinem zweiten Tag einfach wieder gekuendigt habe.
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