Juggling through Australia + New Zealand
5 09 2010Kategorien : Allgemein
Jetzt bin ich schon seit ungefähr einer Woche zu Hause und dachte mir, dass ich nochmal was zum Abschluss hier reinschreibe:
Schon ein paar Tage, bevor man aus Australien wegfliegt, fragt man sich was man eigentlich auf die Frage „Und? Wie wars?“ antworten soll. Das ist nämlich gar nicht so einfach.
Klar, man kann zwar Fotos zeigen oder erzählen, was man alles erlebt hat, aber das ist nicht das, was die Reise zu dem gemacht hat was sie letztendlich war. Es sind nicht die atemberaubenden Landschaften, die komplett andere Tier- und Pflanzenwelt, die vielen verschiedenen Menschen aus der ganzen Welt oder die aufregenden Erlebnisse; Es ist viel mehr das völlig andere Lebensgefühl! Man kommt zwar nach Australien, um den Regenwald, das Great Barrier Reef oder das Outback zu sehen, aber man nimmt etwas ganz anderes mit nach Hause.
Wenn man ein halbes Jahr lang herumreist, wird das Reisen genauso zum Alltag wie früher das Arbeiten oder die Schule. Man steht jeden Morgen mit der Gewissheit auf, dass man irgendwas Neues erlebt oder jemand Neues kennenlernt. Oft weiß man gar nicht, wo man sich zwei Tage später überhaupt befindet. Es kann einfach alles passieren, ohne dass man viel vorausplant. Man lässt sich einfach treiben und davon überraschen, was in der nächsten Stadt oder auf der nächsten Straße auf einen wartet. Niemand schreibt einem irgendetwas vor. Man tut einfach das, worauf man gerade Lust hat. All diese Sachen werden also zum Alltag und das Gefühl dabei lässt sich einfach schwer beschreiben! Das Tolle ist, dass es jedem Reisenden so geht. Jeder genießt es einfach, was in den Hostels und auf der Straße eine unbeschreibliche Atmosphäre schafft.
Das halbe Jahr hat auf jeden Fall meine Sichtweise auf viele Dinge und unsere Welt verändert. ‚Zu Hause‘ ist einfach nur ein Ort, an dem man aufgewachsen ist. Nicht mehr und nicht weniger. Ich kann nur jedem raten, etwas Ähnliches zu unternehmen. Geht raus in die Welt solange ihr jung seid und verschreibt euch nicht zu früh dem engstirnigen Leben in Deutschland! Man lebt ja bekanntlich nur ein einziges Mal!
Danke an alle, die hier mitgelesen haben und besonders an die, die auch mal einen Kommentar geschrieben haben. Wenn man so lange unterwegs ist, freut man sich immer über jede Nachricht von zu Hause, egal wie sinnvoll oder sinnlos.
Das war dann jetzt auch der letzte Artikel, den ich hier reinschreibe.
Später wird es hier wohl noch mein Jongliervideo zu sehen geben.
Um es mit den letzten Worten aus ‚Avatar‘ zu sagen:
This is Thomas signing off.
Cheers!
Singapur ist die sauberste Großstadt, in der ich je war. Das ist aber auch kein Wunder, da es unglaublich hohe Strafen auf Umweltverschmutzung gibt. Schmeisst man eine Zigarette einfach auf die Straße, kann man sogar ins Gefängnis kommen!
Ich war den ganzen Tag mit einer Deutschen und einem Belgier unterwegs, die ich bei meiner Ankunft am Flughafen bzw im Hostel kennengelernt hatte. Zusammen haben wir uns Chinatown angeguckt, einige Tempel besichtigt, einheimisches Essen probiert und am Strand ein paar Bier getrunken.
Abends war ich noch mit dem Belgier in einem Restaurant in Little India, bevor ich dann völlig fertig ins Bett gefallen bin.
G’day mates! Schoene Gruesse aus Darwin!
Die letzten paar Wochen war ich also mit zwei anderen deutschen Backpackern im Outback unterwegs. Wir haben uns in Cairns zusammen einen Campervan gemietet und sind damit 5000 Kilometer nach Alice Springs, zum Ayers Rock und nach Darwin gefahren. Obwohl das Outback die meiste Zeit nicht mehr bietet, wie oede leere Steppe und ein paar Tankstellen und man manchmal von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nur im Auto sitzt, waren es eigentlich mit die besten zwei Wochen in Australien.
Im Outback sind die Farben des Bodens und der Pflanzen intensiver, der Himmel ist blauer, die Sonnenuntergaenge roeter und der Sternenhimmel klarer als irgendwo anders. Man ist einfach total fasziniert von der Weite und Unberuehrtheit der einzigartigen Landschaft!
Wenn man an Australien denkt, denkt man natuerlich unter anderem erstmal an den Ayers Rock. Der Uluru ist aber im Vergleich zu anderen Felsformationen, Canyons und Schluchten in der Region eher langweilig. Viel beeindruckender sind zum Beispiel die Olgas oder der Kings Canyon.
Alle paar hundert Kilometer gibt es mitten im Nichts athmosphaerische Outback-Kneipen, in denen saemtliche Besucher Kleidungsstuecke, Geldscheine oder Ausweise an die Waende genagelt haben. Zwischendurch kommen einem immer wieder ueber 50 Meter lange Roadtrains (drei bis vier Anhaenger) entgegen, die unseren kleinen Campervan fast von der Strasse geblasen haben und natuerlich das ein oder andere Kaenguru oder Wallabie in die ewigen Jagdgruende schicken (oder auch mal ne ganze Kuh).
Kurz vor Darwin waren wir im Litchfield Nationalpark, in dem man ueberall am Strassenrand vier bis fuenf Meter hohe Termitenhuegel stehen sieht. In kleinen Wasserloechern oder in Wildbaechen kann man baden oder sich auch mal einen 13 Meter tiefen Wasserfall runterstuerzen.
Darwin gefaellt mir echt gut, obwohl es hier eigentlich nicht viel anders ist als in Cairns, nur halt nochmal um einiges heisser. Aber meine letzten Tage in Australien waren auf jeden Fall noch richtig cool, nicht zuletzt, weil ich hier noch ein paar Backpacker wiedergetroffen habe, die ich von der Ostkueste kenne.
Mal schauen, ob ich mich nochmal aus Singapur melde. Ansonsten sieht man sich dann im Sauerland!
Die letzten eineinhalb Wochen hab ich zusammen mit Michael und Jojo auf einer Kartoffelfarm in den Tablelands bei Atherton gearbeitet. Zusammen mit drei franzoesischen Backpackern und einem Australier aus Tasmanien mussten wir Kartoffeln am Fliessband sortieren und anschliessend in Saecke verpacken.
Jetzt bin ich wieder in Cairns und versuche irgendwie nach Alice Springs, zum Ayers Rock und nach Darwin zu kommen. Ich habe also noch ueber 4500 Kilometer vor mir, die ich aber in 2 Wochen schaffen muss und ich habe noch keine Ahnung wie! Bin schon gespannt auf alles, was die naechsten Wochen so im Outback passiert.
Danach gehts dann von Darwin fuer 2 Naechte nach Singapur und anschliessend nach Duesseldorf. Anfang August bin ich also wieder zu Hause.
Bis dann!
Servus Gruezi und Hallo!
Endlich habe ich mal wieder ein bisschen Zeit gefunden, um mich um meinen Blog zu kuemmern. Seitdem ich hier das letzte Mal hier reingeschrieben habe, ist so viel passiert, dass ich das nicht alles im einzelnen ausfuehren kann. Ich versuche mich daher kurz zu fassen:
BUNDABERG:
Die erste Station noerdlich von Fraser Island war Bundaberg. Hier haben wir erstmal an einem Campingplatz am Wasser ein paar ruhigere Tage verbracht und das erste Deutschlandspiel geguckt (Anstoss nachts um 4:30).
TOWN OF 1770 (surfen + motorrad fahren):
Das naechste Ziel war Town of 1770. Die Stadt bzw das Dorf bzw die paar Haeuser heissen deshalb so, weil Captain Cook hier zum ersten Mal 1770 den Boden von Queensland betreten hat. Hier waren wir zwar nur einen Tag, aber den habe ich perfekt genutzt. Mittags gings fuer 3 Stunden surfen und danach auf eine Motorrad Tour. Mit einem normalen deutschen Autofuehrerschein konnte man Mini Choppers fahren, die allerdings bis zu 80 km/h schaffen. Fuer jemanden wie mich, der noch nie Motorrad gefahren ist, war das echt verdammt geil!
WHITSUNDAY ISLANDS (segeln + schnorcheln):
An den Whitsunday Islands haben wir einen 2 taegigen Segeltrip inklusive Schnorcheln unternommen. Wir haben also 2 Naechte auf dem Boot uebernachtet und tagsueber immer mal wieder im Korallenriff mit hunderten bunten Fischen geschnorchelt. Echt ein einmaliges Erlebnis! Am zweiten Tag sind wir an Land gegangen und haben ein paar Stunden an einem der weissesten Straende der Welt gechillt und sind mit den Rochen geschwommen, die Steve Irwin auf dem Gewissen haben!
MAGNETIC ISLAND:
Vor Townsville liegt die relativ kleine Insel Magnetic Island. Eine sehr gruene Insel, auf der ueberall riesige Felsbrocken herumliegen. Hier haben wir eine kurze Wanderung zu vom Urwald ueberwucherten Befestigungsanlagen aus dem ersten oder zweiten Weltkrieg gemacht und sind an einigen einsamen Palmenstraenden geschwommen.
GREAT BARRIER REEF (tauchen):
Von Port Douglas haben Julian und ich einen eintaegigen Bootsausflug mit 3 Tauchgaengen unternommen. Also diesmal nicht nur an der Wasseroberflache schnorcheln, sondern mit Sauerstoffflasche ca 12 Meter tief am auesseren Great Barrier Reef tauchen. Zu sehen gabs natuerlich wieder wunderschoene Korallen, etliche kleinere bunte Fische, aber auch ein paar richtig grosse bzw einen kleinen Hai und einen Rochen.
CAPE TRIBULATION:
Danach gings zum noerdlichsten Punkt, den wir an der Ostkueste angefahren haben. Am Cape Tribulation existiert der Regenwald noch so aehnlich, wie er zu Zeiten der Dinosaurier ausgesehen haben muss. Die schoenen Palmenstraende runden das Ganze dann schoen ab.
CAIRNS:
Zur Zeit sind wir wieder in Cairns. Von hier aus gehts dann in ein paar Tagen ins Outback zum Ayers Rock, Kings Canyon etc.
Ueber Carmen, die ich in Neuseeland kennengelernt hatte und die ich zufaellig im Hostel in Byron Bay wiedergetroffen habe (sowas passiert hier staendig), habe ich Julian und Vincent kennengelernt, die mit einem Allrad Jeep Richtung Cairns fahren und mich freundlicherweise mitnehmen. Also sind wir dann zu viert von Brisbane Richtung Fraser Island aufgebrochen und haben auf dem Weg kurz die Glasshouse Mountains besichtigt, Marco und Philip in Gunalda besucht und in Tin Can Bay am Ufer Delphine gefuettert!
Fraser Island ist die groesste Insel der Welt, die komplett aus Sand besteht. Richtige Strassen gibt es hier quasi gar nicht, sodass man nur mit einem 4 Wheel Drive auf die Insel darf. Damit kann man dann den 75 Meilen langen Strand entlangduesen oder sich seinen Weg ueber eine der Sandpisten im Urwald bahnen. Insgesamt haben wir 4 Naechte auf Fraser gecampt und es war wirklich paradisisch schoen. Ewig lange Sandstraende ohne viele Touristen, dichter gruener Regenwald, kristallklare Seen mit weissem Sand, ein altes Schiffswrack, riesige Sandduenen und mehr oder weniger gefaehrliche Dingos.
Also tagsueber irgendeinen Trip ueber die Insel und abends im Meer baden und direkt in den Duenen zelten. Auf jeden Fall ein Highlight meiner ganzen Reise!
Hallo und mal wieder Gruesse aus Australien!
Nachdem ich heile in Brisbane gelandet bin, habe ich mir einen Tag lang die nicht besonders schoene, aber auch nicht gerade haessliche Stadt angeguckt.
Danach gings erstmal Richtung Sueden nach Byron Bay, einem kleinen malerischen Dorf am oestlichsten Punkt des australischen Festlandes. Hier habe ich mich dann zum ersten Mal im Surfen versucht und feststellen muessen, dass einem ein bisschen Snowboard-Erfahrung nicht wirklich weiterhilft. Ein Berg hat halt im Gegensatz zu Wellen den praktische Vorteil immer genau da zu bleiben, wo er ist.
Zwischendurch war ich in der kleinen bunten Hippie Kumune Nimbin. Hier werden Drogengeschaefte derart offensichtlich betrieben und ohne, dass es irgendjemanden interessiert, dass es zum Ziel etlicher Hippies und Rucksackreisenden geworden ist.
Wieder weiter Richtung Norden liegt Surfers Paradise, eine unschoene Mischung aus Miami und Ballermann. Entlang der Kueste reihen sich direkt am Strand Hochhaeuser mit Hotels etc aneinander, sodass das Ganze seinen Namen eigentlich nicht verdient hat. Aber eine Nacht hier zu feiern, war eigentlich echt lustig.
Wieder zurueck in Brisbane habe ich mich nach einem Job umgesehen und war nach einem kurzen Interview und einer Art Einfuehrungstag bei einer Marketing Agentur eingestellt. Im Klartext hiess das aber, dass wir auf der Strasse fuer eine Hilfsorganisation Spenden sammeln mussten. Dafuer habe ich sogar einen 2-stuendigen Kurs bekommen, in dem wir die Grundlagen gelernt haben, die Leute dazu zu bringen zu spenden. Soweit war das alles noch ok. Allerdings wurden wir danach bezahlt, wie viele Kunden wir hatten, beziehungsweise wie viele Spenden wir einbrachten. Alles in allem war das Ganze derart unlukrativ, sodass ich nach meinem zweiten Tag einfach wieder gekuendigt habe.
Tag 22:
Auf dem Weg nach Rotorua an den Huka Falls und dem Wai-O-Tapu Geothermal Wonderland gestoppt. Hier stroemen verschiedene heisse vulkanische Gase aus der Erde, alles stinkt nach Schwefel etc und die Erde ist rot gruen gelb gefaerbt. Ich frage mich, ob das Ganze ueberhaupt gesundheitlich unbedenklich ist.
Tag 23:
Heute gehts ins Auenland nach Hobbingen, wo die Hobbits wohnen. Da das Filmset zur Zeit wieder neu aufgebaut wird (Hobbit Verfilmung), mussten wir im Bus unterschreiben, dass wir keine Fotos etc ins Internet stellen und auch sonst nichts verraten, was wir sehen oder hoeren. Bisschen uebertrieben, aber als Herr der Ringe Fan halte ich mich natuerlich dran. Also keine Fotos, haha!
Tag 24:
Heute regnets leider wieder ein bisschen, aber egal: Rafting im Kaituna River! Das Ganze hat irre Spass gemacht, vor allem der 7 Meter Wasserfall (hoechste Wasserfall der Welt, der fuer kommerzielles Rafting benutzt wird). Der Grossteil meines Teams konnte leider nicht vorwaerts und rueckwaerts bzw rechts und links unterscheiden, weshalb das Ganze fast gescheitert waer.
Tag 25:
Zurueck nach Taupo, um endlich zu Skydiven bzw die Vulkanwanderung zu machen. Fuer morgen ist die Wanderung schon wieder abgesagt worden. Wenn das uebermorgen auch nichts wird, wird ausgerastet!!
Tag 26:
Skydiving! 25min Rundflug ueber Lake Taupo, Absprung in 4500 Metern Hoehe, ueber 60 Sekunden freier Fall, ueber 200 km/h schnell, dann 5min Paraglyding. Wuhuuu! Beschreiben kann man das Ganze nur schwer, probierts selbst!
Die Vulkanwanderung ist fuer morgen nicht abgesagt, ich freu mich!
Tag 27:
6 Uhr aufstehen und ab in den Bus, der uns zum Nationalpark bringt. Gegen 8 Uhr loslaufen, erst 45min durch flaches Gebiet mit super Sicht auf den Mount Ngauruhoe (aka Mount Doom, Schicksalsberg). Danach 30 Minuten Treppen steigen. Weil ich mich die ganze Zeit schon beeilen musste, da man den Schicksalsberg nicht nach 9.15 besteigen darf (zu wenig Zeit fuer den Rueckweg), war ich schon halb KO als ich um 9.25 am Fuss ankam. Aber was solls, ich bin ja nur einmal hier. Auf den Berg fuehrt kein richtiger Weg. Man muss also ueber Geroellfelder, Asche und Vulkangestein klettern und kommt nur sehr langsam vorwaerts. Es war die Hoelle! Am Krater angekommen, hab ich dann mangels Ring einen Apfel reingeschmissen. Der Abstieg ging um einiges schneller, da man die ganze Zeit die 30cm tiefe Asche runtersurfen konnte, richtig geil! Danach hatten wir aber noch nichtmals die Haelfte der Hauptroute geschafft. Halb 5 kam ich dann ohne wirklich Pause gemacht zu haben, gerade rechtzeitig und halbtot am Bus an. Aber trotz der Anstrengungen hat es sich auf jeden Fall gelohnt! Mordor ist halt kein Spielplatz.
Tag 28:
Weiter gehts wieder nach Norden ueber Rotorua nach Mount Maunganui. Eine laengliche sehr flache Halbinsel, an dessen Ende sich allerdings ein 230 Meter hoher Berg erhebt. Sieht alles in allem sehr unwirklich aus. War zwar schon etwas spaet, aber da es morgen schon weiter nach Auckland gehen soll, bin ich noch schnell raufgelaufen. Auf dem stockdunklen Rueckweg (auf dem ich die ganze Zeit gebetet habe, dass meine Minitaschenlampe durchhaelt) sehr unheimliches Erlebnis mit Schaafen.
Tag 29:
Die Fahrt nach Auckland war relativ unspektakulaer, genau wie Auckland selbst auch (ausser, dass sich hier die gruenen Ampelmaennchen richtig bewegen, aber ka wozu!?). Mal schauen, ob ich hier ueberhaupt irgendwas besonderes machen will. Hier wohnen uebrigens mehr Leute, als auf der kompletten Suedinsel!
Uebermorgen gehts dann wieder zurueck nach Australien, bis denn!
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Tag 15:
Heute gehts in die Studentenstadt Dunedin. Hier kann man eigentlich nicht viel machen, ausser eine Wildlife Tour und die Schokoladenfabrik besichtigen. Waehrend der Fuehrung in der Fabrik unvorhersehbarer Deffekt des Fliesbands, Kartons gequetscht und aufgerissen. Deshalb unkontrollierter Smartieregen auf die ganze Gruppe! Abends in eine Studentenbar und wieder mal die sehr frueh total betrunkenen Neuseelaender beobachtet. Um halb 10 spielen sich hier Szenen ab, die man in Deutschland vielleicht um 3 Uhr morgens sieht. Komisches Voelkchen.
Tag 16:
Frueh aufstehen und mit dem Bus direkt weiter zum Lake Tekapo. Auch hier kann man eigentlich nicht viel machen, ausser den See und die Berge angucken. Aber war schoen! Abends kochen mit John aus Kalifornien.
Tag 17:
Wieder frueh aufstehen. Wieder Busfahren. Wieder nach Christchurch. Hier ist es genauso wie letztes Mal, nur spaeter halt. Keine Lust morgen schon wieder in Kaikoura zu uebernachten, deshalb alternativen Bus gebucht, der direkt nach Picton zur Faehre faehrt, die mich auf die Nordinsel bringen soll.
Tag 18:
Wieder frueh aufstehen. Wieder Busfahren. Dann auf die Faehre nach Wellington. Ich hab das Gefuehl, dass ich mehr Zeit auf der Strasse verbringe als in irgendwelchen Staedten. Aber dafuer habe ich dann wenigstens fuer die Nordinsel ein paar Tage mehr als geplant.
Tag 19:
In Wellington das „Te Papa“ Neuseeland Museum besichtigt, das beste Museum in dem ich jemals war! Sehr modern, sehr interaktiv und richtig viele wirklich interessante Sachen zum Angucken und Ausprobieren (Erdbebenhaus, 3D Kino, U-Boot Simulator etc). Und das beste: Eintritt frei! Im Museum zwei Deutsche kennengelernt und zusammen auf den Mount Victoria geklettert und die tolle Aussicht ueber Wellington genossen. Danach die Firma besichtigt, die fuer die ganzen Monster und Spezialeffekte in Herr der Ringe verantwortlich war. Alles sehr unscheinbar und abgeriegelt, aber das kleine Museum und der Behind-the-Scenes Film waren ganz interessant.
Tag 20:
Weiter nach Napier und im Bus viele nette Leute unter anderem aus England und Deutschland kennengelernt. In Napier ist mal echt gar nichts los. Deshalb abends mit Whiskey, Cola, Eiswuerfeln und Musik am Strand gechillt.
Tag 21:
Endlich bin ich in der Stadt, wo ich Skydiven und die beruehmte Vulkanwanderung machen will! Das Wetter ist leider die totale Enttaeuschung. Die Wanderungen sind fuer die naechsten Tage abgesagt und Skydiven lohnt sich auch nicht wirklich. Deshalb spontan umgeplant: Morgen gehts schon weiter nach Rotorua, danach zu irgendwelchen grossen Tropfsteinhoehlen im Westen und dann zurueck nach Taupo, wenn das Wetter besser ist. Hoffentlich schaff ich es noch rechtzeitig bis nach Auckland, um meinen Flug am 22. nach Brisbane zu kriegen!