Neuseeland – 4. Woche
20 05 2010Tag 22:
Auf dem Weg nach Rotorua an den Huka Falls und dem Wai-O-Tapu Geothermal Wonderland gestoppt. Hier stroemen verschiedene heisse vulkanische Gase aus der Erde, alles stinkt nach Schwefel etc und die Erde ist rot gruen gelb gefaerbt. Ich frage mich, ob das Ganze ueberhaupt gesundheitlich unbedenklich ist.
Tag 23:
Heute gehts ins Auenland nach Hobbingen, wo die Hobbits wohnen. Da das Filmset zur Zeit wieder neu aufgebaut wird (Hobbit Verfilmung), mussten wir im Bus unterschreiben, dass wir keine Fotos etc ins Internet stellen und auch sonst nichts verraten, was wir sehen oder hoeren. Bisschen uebertrieben, aber als Herr der Ringe Fan halte ich mich natuerlich dran. Also keine Fotos, haha!
Tag 24:
Heute regnets leider wieder ein bisschen, aber egal: Rafting im Kaituna River! Das Ganze hat irre Spass gemacht, vor allem der 7 Meter Wasserfall (hoechste Wasserfall der Welt, der fuer kommerzielles Rafting benutzt wird). Der Grossteil meines Teams konnte leider nicht vorwaerts und rueckwaerts bzw rechts und links unterscheiden, weshalb das Ganze fast gescheitert waer.
Tag 25:
Zurueck nach Taupo, um endlich zu Skydiven bzw die Vulkanwanderung zu machen. Fuer morgen ist die Wanderung schon wieder abgesagt worden. Wenn das uebermorgen auch nichts wird, wird ausgerastet!!
Tag 26:
Skydiving! 25min Rundflug ueber Lake Taupo, Absprung in 4500 Metern Hoehe, ueber 60 Sekunden freier Fall, ueber 200 km/h schnell, dann 5min Paraglyding. Wuhuuu! Beschreiben kann man das Ganze nur schwer, probierts selbst!
Die Vulkanwanderung ist fuer morgen nicht abgesagt, ich freu mich!
Tag 27:
6 Uhr aufstehen und ab in den Bus, der uns zum Nationalpark bringt. Gegen 8 Uhr loslaufen, erst 45min durch flaches Gebiet mit super Sicht auf den Mount Ngauruhoe (aka Mount Doom, Schicksalsberg). Danach 30 Minuten Treppen steigen. Weil ich mich die ganze Zeit schon beeilen musste, da man den Schicksalsberg nicht nach 9.15 besteigen darf (zu wenig Zeit fuer den Rueckweg), war ich schon halb KO als ich um 9.25 am Fuss ankam. Aber was solls, ich bin ja nur einmal hier. Auf den Berg fuehrt kein richtiger Weg. Man muss also ueber Geroellfelder, Asche und Vulkangestein klettern und kommt nur sehr langsam vorwaerts. Es war die Hoelle! Am Krater angekommen, hab ich dann mangels Ring einen Apfel reingeschmissen. Der Abstieg ging um einiges schneller, da man die ganze Zeit die 30cm tiefe Asche runtersurfen konnte, richtig geil! Danach hatten wir aber noch nichtmals die Haelfte der Hauptroute geschafft. Halb 5 kam ich dann ohne wirklich Pause gemacht zu haben, gerade rechtzeitig und halbtot am Bus an. Aber trotz der Anstrengungen hat es sich auf jeden Fall gelohnt! Mordor ist halt kein Spielplatz.
Tag 28:
Weiter gehts wieder nach Norden ueber Rotorua nach Mount Maunganui. Eine laengliche sehr flache Halbinsel, an dessen Ende sich allerdings ein 230 Meter hoher Berg erhebt. Sieht alles in allem sehr unwirklich aus. War zwar schon etwas spaet, aber da es morgen schon weiter nach Auckland gehen soll, bin ich noch schnell raufgelaufen. Auf dem stockdunklen Rueckweg (auf dem ich die ganze Zeit gebetet habe, dass meine Minitaschenlampe durchhaelt) sehr unheimliches Erlebnis mit Schaafen.
Tag 29:
Die Fahrt nach Auckland war relativ unspektakulaer, genau wie Auckland selbst auch (ausser, dass sich hier die gruenen Ampelmaennchen richtig bewegen, aber ka wozu!?). Mal schauen, ob ich hier ueberhaupt irgendwas besonderes machen will. Hier wohnen uebrigens mehr Leute, als auf der kompletten Suedinsel!
Uebermorgen gehts dann wieder zurueck nach Australien, bis denn!
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